Ich habe mich unter Wert verkauft – Blogger über Kooperationen

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Blogger Kooperationen Erfahrungen Tipps

Erfahrungen mit Kooperationen – Ich habe es schon wieder getan. Und damit meine ich nicht, dass ich mich beim Essen von Spaghetti mit Tomatensauce angekleckert habe, was mir im Übrigen regelmäßig passiert. Sondern, dass ich mich und meine Arbeit als Blogger wieder einmal für eine Kooperation unter Wert verkauft habe. Manchmal könnte ich mir wirklich in den Hintern beißen.

Versteh mich nicht falsch. Ich liebe es zu schreiben, Fotos zu machen und neuen Content zu erstellen. Selbst nach über zwei Jahren, kann ich stolz behaupten, dass ich immer noch voller Elan und Leidenschaft bei der Sache bin und das Bloggen seither zu einem meiner liebsten Hobbys zählt

Ein Hobby, dessen Ausmaße bereits den Rahmen meiner anderen 0815-Hobbys sprengt. Ja, ich verdiene sogar Geld damit. Zwar nicht viel und zum Überleben kaum ausreichend, aber ich habe das Gefühl, dass meine Arbeit geschätzt wird, das meinen Lesern gefällt was ich tue und auch, dass Firmen bzw. Kooperationpartner mich ernst nehmen und gerne mit mir zusammen arbeiten.

Naja, meistens zumindest. Wie auch unter Bloggern, gibt es auch bei Firmen sogenannte schwarze Schafe, die dich versuchen bis auf den letzten Tropfen deiner Motivation auszuquetschen, nur um ihren Vorteil daraus ziehen zu können. Aber so läuft wohl nun einmal das „Business“. Jeder ist auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Natürlich kann ich diesen Gedanken auch irgendwie nachvollziehen, aber wo bitte bleibt die Fairness?

Erst letztens wieder blieb mir einfach nur noch der Mund, wie bei einem dicken Karpfen aus der Donau, offen stehen, als ich zu einer PR-Sample Kooperation für Instagram, ohne Bezahlung und kaum die Mühe wert, nach dem Erhalt des Produkts eine Forderung für diese Kooperation nach der anderen zugesandt bekam.

Das Produkt hatte mich persönlich interessiert. Ich fand es auch toll, dass es in Österreich hergestellt wurde und es war eine Möglichkeit auch einem meiner Follower eines dieser Produkte zu schenken. Also habe ich nicht nach einer finanziellen Vergütung gefragt, die Bedingungen waren klar und ich war mit dem was zu tun war einverstanden.

Aber dann habe ich das Produkt erhalten und schon gleich kam die erste Nachricht. „So Iris, nun hast du das Produkt in Händen und du bist an der Reihe. Poste heute oder morgen dein Foto, mach es so und so, schreibe diesen Text dazu, zudem kannst du dann noch dieses und jenes machen und weitere Fotos posten!“

Bäm! Plötzlich fühlte ich mich wie bei einer dieser Kooperationsanfragen wo man einen 30% Rabatt Code für eine Armbanduhr bekommt, die man sich dann selbst kaufen muss um sie dann auf seinem Instagram-Feed zu bewerben und noch zusätzlich einen dieser 10% Rabatt-Codes für seine Follower raushaut. Verlinkungen und Hashtags bloß nicht vergessen!

Wie konnte ich nur so dumm sein. Einmal mehr hatte ich mich unter Wert verkauft, nur, weil mir das Produkt gefiel und ich mit einem PR-Sample (eines für mich, eines für meine Follower) einverstanden war.

Meine Gutmütigkeit ist manchmal wirklich zum Kotzen. Auf der einen Seite verlange ich zwischen 100-200€ pro Instagram Posting und auf der anderen Seite lasse ich mich für ein PR-Sample so dermaßen frech ausnutzen, dass ich mir am liebsten selbst eine Ohrfeige dafür verpasst hätte.

Was habe ich getan? Natürlich habe ich gesagt, dass es so nicht geht und auch klipp und klar der Firma erklärt, wie frech es ist, solche Forderungen im Nachhinein zu stellen. Aber es gibt einfach immer mehr Firmen da draußen, die erkannt haben, dass Blogger (solange wir weiterhin alles gratis in die Kamera halten) eine billige Werbemöglichkeit sind.

Für mich ist ab sofort Schluss damit und ich werde mich nie wieder unter Wert verkaufen. Klar werde ich auch weiterhin noch PR-Sample Kooperationen annehmen, aber nur noch dann, wenn es sich lohnt, ich einen Nutzen daraus ziehe und alle Details im Vorhinein schriftlich niedergelegt wurden.

Diesen Tipp, dass ich auch für PR-Samples einen Vertrag mit allen wichtigen Fakts und Leistungen aufsetzen soll, habe ich von meinen geschätzten Blogger Kollegen bekommen. Und ich bin wirklich dankbar dafür.

So dankbar, dass ich einige von ihnen gefragt habe, ob sie mir nicht ein paar Zeilen zu Kooperationen mit Firmen und Erfahrungen für diesen Beitrag schreiben wollen.
Und et voilà, hier sind sie …

Österreichs Blogger erzählen über ihre Erfahrungen mit Kooperationen und geben Tipps


Blogger Kooperationen

Laurel ist Lifestyle und Fashion-Blogger auf LaurelKoeniger.com

Wenn es um Kooperationen geht, macht man nicht immer nur gute Erfahrungen. Das geht von Unternehmen, aber auch von Bloggern aus, und meistens ist der Grund dafür, dass nicht genau genug geklärt wurde, was von beiden Seiten gewünscht wird.

Ich halte es so, dass ich schon bei der Zusage zu einer Kooperation einen genauen Plan aufstelle: Werde ich ein Instagram-Posting machen? Kostet mich der Beitrag Materialien? Schalte ich Werbung?

Dann habe ich einen fixen Standpunkt (Preis), von dem aus ich verhandeln kann. Möchte das Unternehmen nicht, dass ich Werbung schalte, dann tue ich es nicht und der Werbepreis fällt weg. So läuft das mit allen Details. Immer alles offen kommunizieren. Grundsätzlich lege ich sogar fest, wie lange ein Beitrag auf meinen Kanälen online sein muss (meistens 1 Jahr).

Denn ganz ehrlich, man weiß nie, wie die Dinge laufen, und wenn ich in zwei Jahren etwas völlig anderes mache, möchte ich nicht verklagt werden, wenn ich meinen Blog mit all den Kooperationen schließe, weil kein zeitliches Limit ausgemacht war.

Sprinzeminze Blogger Kooperationen
Blogger Kooperationen

Carmen ist Lifestyle-Bloggerin auf Chamy.at

Nach knapp 10 Jahren im Blogger-Business habe ich mittlerweile echt schon einiges an guten, aber auch an schlechten Kooperationen erlebt. Besonders „toll“ und leider immer wiederkehrend sind die Firmen, die erst nach 15 Mails draufkommen, dass es sich bei mir um einen österreichischen Blog handelt und dann mit dem Argument „unsere Produkte sind eigentlich nur für den deutschen Markt, wir müssen die Kooperationsgespräche daher leider abbrechen“ um die Ecke kommen.

Ist ja nicht so, als endet meine Domain und E-Mail-Adresse mit .at und auch meine Signatur lässt ja keinesfalls auf einen österreichischen Blog schließen. Ich muss gestehen, solche Anfragen ärgern mich am meisten, weil man meist schon einiges an Zeit, Energie und Ideen in die mögliche Kooperation gesteckt hat und einem dann quasi kurz vor Schluss mit der scheinheiligen Ausrede „nur für den deutschen Markt“ abgesagt wird. Und das obwohl ein Großteil meiner Leserschaft ohnehin aus good old Germany ist.

Zum Glück überwiegen aber die positiven Kooperationen, sodass ich noch immer mit Spaß und Leidenschaft bei der Sache bin. Meine goldenen Regeln für eine gute Zusammenarbeit?

1. Auch mal „Nein“ sagen: Wenn ein Produkt nicht wirklich zu einem passt, besser auf die Kooperation verzichten, dafür seine Leser nicht vergraulen.

2. Klipp und klare Abmachungen: Gleich von Anfang an festhalten, was die Forderungen und Leistungen sind. Erspart eine Menge Ärger!

3. Eigene Ideen einbringen: Statt dem 200. Bild vor dem Insta-Sonnenblumenfeld auch eigene / individuelle Ideen umsetzen.

4. Sich bewusst sein, was man Wert ist: In einem Blog stecken mehrere Stunden Arbeit pro Woche, weshalb man sich nicht unter dem Wert verkaufen sollte.

5. Professionell agieren: Zeitnahes antworten auf Mails, Höflichkeit und im Anschluss ein Reporting über die Kooperation gehören für mich zum guten Ton.

Sprinzeminze Blogger Kooperationen
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Jacky ist Food-Bloggerin auf TschaakiisVeggieBlog.at

Ich hatte schon einige Kooperation mit tollen Firmen, die uns als Blogger auch schätzen und wissen wie viel wir Wert sind und dadurch auch bereit sind Geld in die Hand zu nehmen.

Zunehmend kommt es aber zu doch sehr unverschämten Angeboten, wo entweder nur ein, zwei Produkte zugeschickt werden und dann aber eine Liste an Verbindungen daran geknüpft sind. Oder noch viel besser, Angebote, bei denen du dir selbst etwas kaufen sollst um dann auch noch Werbung dafür zu machen.

Warum die Firmen für uns zahlen sollten? Weil wir Blogger nicht die breite Masse, sondern direkt die passende Zielgruppe ansprechen. Ich als Veggie-Blogger habe z.B. zu 80% vegetarische und vegane Leser. Wenn ich also ein Produkt vorstelle sehen das nur die Leute, die das auch interessiert. Was die Chance zum Nachkaufen deutlich höher macht als z.B. bei TV Werbung, die die breite Masse anspricht.

Wieso also sollten wir Blogger uns mit Produkten abspeisen lassen. Ich wage es zu bezweifeln das eine Zeitung, ein TV Sender, o.ä. im Gegenzug zur Werbung einfach nur ein Produktpaket annimmt. Aber wieso sollten wir es dann tun?

Daher hier mein Rat an all meine Kollegen da draußen: VERKAUFT EUCH NICHT UNTER WERT!

Auch wenn eure Reichweite vielleicht noch nicht die größte ist, ihr steckt doch trotzdem die gleiche Arbeit hinein und wollt doch trotzdem für eure Mühe und Zeit belohnt werden. Traut euch ruhig etwas zu verlangen, denn so lange es Blogger gibt, die sich auf alles einlassen kann es nicht besser werden.

Abschließend noch ein Punkt den ich auch besonders wichtig finde. Macht nicht für alle Werbung. Bewerbt nur das wo ihr auch 100%ig dahintersteht, denn nur dann bleibt ihr authentisch und das ist es doch was wir sein wollen. Beim Bloggen sollte doch der Spaß an der Sache und die Freude daran etwas weiter zu geben im Vordergrund stehen.

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Blogger Kooperationen

Kat ist Lifestyle-Bloggerin auf SevenAndStories.net

Kooperation sind oftmals ein interessantes Pflaster. Manche nutzen kleinere Blogger gerne aus, da diese oft ohne Gegenleistung oder nur für billige Produkte arbeiten. Das Wichtigste ist, dass ihr euch nie unter Wert verkauft. Ihr solltet immer für eure Arbeit auch eine Gegenleistung verlangen.

Je nach Reichweite sind das Produkte oder eben Geld. Einige Firmen werden abspringen sobald sie hören, dass ihr ein Honorar verlangt, aber das sind dann auch nicht die Kooperationspartner, die ihr haben möchtet.

Und glaubt mir: Leute, die den großen Aufwand sehen und die Qualität erkennen, werden auch etwas dafür bezahlen. Für diesen Fall wäre eine allgemeine Preisliste von Vorteil, wo ihr Preise für verschiedene Leistungen auffächert.

Damit ihr aber überhaupt erst an Kooperationen kommt, könnt ihr auch mal Firmen oder Marken selbstständig anschreiben und nachfragen. Auf den Websites gibt es in den meisten Fällen Pressekontakte oder einfach E-Mailadressen. Traut euch, schickt unbedingt euer MediaKit (mit allen wichtigen Daten und Zahlen) mit, damit der Kunde gleich weiß, wer ihr seid und bietet vorab eine mögliche Kooperationsidee an.

Außerdem solltet ihr im Mailtext auch darauf hinweisen, dass ihr ein Honorar verlangen würdet. So kann der Kunde gleich entscheiden, ob eine Zusammenarbeit entstehen könnte, auch mit der Aussicht auf Bezahlung.

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Blogger Kooperationen Erfahrung

Catharina ist Food-Bloggerin auf PopUp-Girl.com

Ich habe schon die unterschiedlichsten Sachen erlebt, wenn es um Kooperationen mit Firmen für den Blog geht. Und ganz ehrlich: Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich eigentlich nur darüber lachen.

Aus heutiger Sicht, lache ich auch darüber, statt mich zu ärgern (das verursacht nur Falten). Aber ich muss gestehen, dass man sich insbesondere am Anfang der eigenen Blogger-Karriere eher zu schlichtweg unfairen Angeboten hinreißen lässt.

Einerseits weil man sich über die ersten Kooperationsanfragen ehrlich freut (schließlich wird man ja endlich wahrgenommen) und zweitens weil man seinen eigenen Marktwert noch gar nicht einschätzen kann. Und so habe auch ich mich oftmals unter Wert verkauft.

Aber zum Glück wächst man mit seinen Herausforderungen und man lernt seinen eigenen Marktwert besser einzuschätzen. Und vor allem lernt man auch: EINFACH EINMAL NEIN SAGEN!

Und natürlich kommen mir auch heute noch Anfragen unter, bei denen man sich fragt, wird meine ganze Arbeit überhaupt gesehen und wahrgenommen, die ich in einen individuellen Blogbeitrag und in den ganzen Blog hineinstecke?

Denn, nein, Blogbeiträge, Rezepte, kreative Themenumsetzung, hochwertige Fotos etc. fallen überraschenderweise nicht einfach so vom Himmel. Es steckt sehr viel Arbeit dahinter. Und gerade deswegen macht es mich sehr traurig, dass das Bloggen leider immer noch von vielen lapidar abgewunken, geschweige denn überhaupt als so etwas wie Arbeit wahrgenommen wird.

Aber es ist sehr wohl Arbeit, in die ich persönlich sehr viel Energie, Zeit und Herzblut stecke und wenn das nicht wertgeschätzt wird, dann bitte einfach WEITERGEHEN! Wie heißt es so schön: NEXT, PLEASE!

Glücklicherweise habe ich aber im Großen und Ganzen eher positive Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Firmen & Co gesammelt. Ich habe mittlerweile sogar einen treuen Kundenstamm aufgebaut, wo es um ein gegenseitiges Miteinander und eine Bereicherung für beide Seiten geht. Und im Grunde sind das doch auch die einzigen Kooperationen, die man als Blogger haben möchte?!

Sprinzeminze Blogger Kooperationen

Nachwort: Du siehst also, jeder Blogger hat schon gute und weniger Gute Erfahrungen mit Kooperationspartnern gesammelt, Fehler gemacht und daraus gelernt um es bei der nächsten Kooperation besser zu machen.

Welche Erfahrungen hast du schon mit Kooperationspartnern gemacht? Hast du vielleicht auch einen Tipp, den du uns mitteilen willst? Dann schieß gleich unten in den Kommentaren los und lass uns an deinem Wissen teilhaben.

Und zum Abschluss und weil es, wie ich finde, die Message des heutigen Blogbeitrag sein soll:

Mit Firmen Geld verdienen

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Liebe was ist

da sprichst du mir geradezu aus der Seele liebe Iris! so wie dir ist es mir auch schon ähnlich ergangen und mit Sicherheit vielen anderen Bloggern am Anfang auch! man sollte sich ganz bewusste sein, dass man beim Bloggen nicht nur Zeit, sondern auch wirklich Arbeit investiert!

liebste Grüße auch,
❤ Tina

Loving Carli

Ein super interessanter Beitrag. Ich hatte auch schon wirklich freche Anfragen. Aber andererseits auch schon tolle Kooperationen. Stehe noch am Anfang und bin gespannt was da noch kommt.

Liebe Grüße
Melanie

Sarah

Oh je, ich kenne das nur zu gut. Ganz am Anfang hab ich eine ähnliche Situation gehabt. Da musste ich dann den Zoll zahlen für das Produkt – ätzend! Bin froh, dass es mir gleich am Anfang mit der ersten Kooperation so erging.. danach war ich schlauer und sensibler. Ich setze übrigens auch immer Verträge auf und oder fordere welche ein, das ist super 🙂

Liebste Grüße,
Sarah

Carry

Das war wirklich interessant zu lesen! So dreiste Kooperationsanfragen bekomme ich auch sehr oft. Meist bieten sie mir dann 1/5 des Betrages den ich fordere, dafür würde ich aber nicht einmal den Laptop anmachen 😀 PR Sample Kooperationen mache ich nur, wenn mich das Produkt wirklich interessiert 🙂

Viennagirl.kiki

ich finde deinen Beitrag super. ich bekomme auch oft anfragen von firmen, wo ich mir selber etwas kaufen soll (20-30% reduziert) irgendwas was ich gar nicht brauche und dann soll ich auch noch werbung dafur machen. nein danke. und noch schlimmer sind so anfragen wie hey hubsche, hallo liebes, hey girl du passt super ins team, bla bla und dein profil so toll und du…und man merkt einfach direkt das die gleiche mail auch hundert andere bekommen haben und die leute sich nicht mal zwei minuten mein profil angeschaut haben… finde ich total argerlich

diana

Klasse Beitrag. Und so wahr. Aber ich finde das Problem liegt auch an uns Blogger – weil wir solche Kooperationen annehmen aber auch wir nicht ganz transparent untereinander sind. Ich bin in vielen Blogger FB Gruppen und es kommt oft die Frage „wie viel sollte man fuer eine Kooperation verlangen“. Und da wird meistens geantwortet: du solltest doch schon wissen wie viel deine Arbeit Wert ist. Na ja…wenn man das wuesste, wuerde man nicht mehr fragen. man muss gar nicht einen bestimmten Betrag nennen…denn das haengt von vielen Faktoren. aber vielen wuerde auch reichen wenn man sagt: nicht weniger als x Euro die Stunde.
meine letzte Kooperationsanfrage ist nach vielen Hin- und Hernachrichten auch nicht zustande gekommen. Budget hatte man nicht (weil Start-Up und so) aber die Firma war nicht Mal gewillt Produkte fuer den Gegenwert des von mir verlangten Betrags zu geben. dann habe ich nein danke gesagt.
LG, Diana

Danie

Sehr toller Beitrag. Ich bin ja noch ganz frisch dabei (ein Jahr) und hatte auch schon so die einen oder anderen Erfahrungen, muss aber gestehen, dass die letzten Kooperationen sehr toll waren, da von vornherein Wertschätzung vorhanden war.

LG Danie von moreaboutdanie.at