Grundrezept – Vegane Pasta, Fusilli und Orecchiette

Vegane Pasta

Nudeln selber machen klingt erstmals nach viel Arbeit und einem hohen Zeitaufwand. Doch der Teig ist im Grunde schnell geknetet und kann mithilfe einer Nudelmaschine ganz einfach ausgerollt und zu Bandnudeln geschnitten werden. In diesem Beitrag verrate ich dir mein liebstes Grundrezept für vegane Pasta, dass du für Spaghetti, Linguine und Tagliatelle anwenden kannst. Für ein wenig Abwechslung am Teller, zeige ich dir außerdem, wie man Fusilli und Orecchiette selbst Zuhause herstellt. Also auf die Plätze, Pasta, looooos!

Vegane Pasta

Mein neues Küchengerät, den Sana Juicer by Omega aus dem Online Shop von Keimling Naturkost habe ich dir ja schon einige Male in meinen Instagram Storys und auch hier am Blog (Inside & Outside – 5 Nussöle und ihre Anwendung) vorgestellt.

Mit diesem Gerät kann ich so gut wie alles machen. Frisch gepresste Säfte, Aufstriche, Nussmilch oder durch das Austauschen des Aufsatzes auch Öl pressen. Sogar die Kastanien die ich letztens für Waschmittel gesammelt habe, hat die Sana ganz einfach klein gehackt. Aber was ich am aller meisten an diesem Gerät liebe, ist die Pasta-Funktion.

Vegane Pasta

Die Sana wird insgesamt mit drei zusätzlichen Aufsätzen für Pasta geliefert. Damit kannst du dünne und dicke Spaghetti oder Linguine auf Knopfdruck zubereiten. Nicht einmal das Ausrollen des Teiges ist zuvor notwendig. Du musst nur den Pastateig zubereiten, kurz ruhen lassen und dann portionsweise in das Gerät geben.

Vegane Pasta Nudelteig

Vegane Pasta

Natürlich klappt mein veganes Pasta Rezept auch super mit einer herkömmlichen Nudelmaschine, oder ganz Old School mit dem Teigroller. Du wirst dich wundern, wie schnell die Nudeln zubereitet sind und wer einmal richtig gute selbst gemachte Pasta à la casa hatte, will nie wieder eine andere essen.

Das brauchst du für die vegane Pasta (ca. 3 Personen): 

  • 300g Hartweizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 125ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl

Vegane Pasta Nudelteig Rezept

Und so geht’s:

1. Mehl und Salz mischen.

2. Das Olivenöl dazu geben und mit dem lauwarmen Wasser alle Zutaten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.

3. Den Teig bei Zimmertemperatur zirka 30 Minuten ruhen lassen.

4. Nun kannst du den Teig mit der Nudelmaschine oder auf einer bemehlten Unterlage mit dem Teigroller ausrollen und zum Beispiel zu Bandnudeln schneiden.

5. Die fertigen Nudeln auf bemehlten Küchentüchern für etwa 30 Minuten leicht antrocknen lassen.

6. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und salzen. Nudeln in kochendem Salzwasser etwa 3 Minuten garen lassen, fertig!

Vegane Pasta Nudelteig

Mach doch mal Fusilli

Für die Fusilli bleibt das Grundrezept für vegane Pasta gleich. Roll den Teig mit der Nudelmaschine oder dem Teigroller dünn (3 mm) aus und schneide diesen in etwa 5 mm breite und 6-7 cm lange Streifen. Diese wickelst du nun spiralförmig um ein Essstäbchen. Das Stäbchen vorsichtig herausziehen und die Nudeln vor dem Kochen mindestens 3-4 Stunden trocknen lassen. Dazwischen die Fusilli immer mal wieder wenden nicht vergessen.

Vegane Pasta Grundrezept Fusilli

… oder Orecchiette?

Teile den fertigen Nudelteig in vier Portionen auf, welche du auf einer leicht bemehlten Unterlage zu fingerdicken Rollen ausrollst. Von diesen schneidest du zirka 5mm dicke Scheiben ab. Drücke die Scheiben in der Mitte mit dem Daumen ein, so dass sie wie kleine Hütchen aussehen. Lass die Orecchiette für etwa vier Stunden trocknen bevor du sie kochst und wende sie in der Zwischenzeit ein paar mal.

Vegane Pasta Orecchiette

Wo bekommt man Hartweizen?

Wenn du die Zutaten für die vegane Pasta kaufst, achte bitte unbedingt darauf, dass auch wirklich Hartweizen auf der Verpackung steht. Der herkömmliche Weizengrieß in Österreich ist so gut wie immer Weichweizen und dieser ist leider nicht für die Herstellung von veganer Pasta geeignet.

In Österreich ist es aus einem mir unbegreiflichen Grund sehr schwer Hartweizen zu kaufen. Im Mehlregal findet man etwa zehn verschiedene Grießsorten und -hersteller, aber eine Packung Hartweizen zu bekommen grenzt im herkömmlichen Supermarkt hierzulande fast schon an ein Wunder. Ich habe dir daher ein paar gängige Hartweizen Produkte rausgesucht:

Vegane Pasta Hartweizen Österreich

Sprinzeminze Tipp: 

Aus Hartweizengrieß kannst du mit einem guten Mixer ganz einfach Hartweizenmehl machen. Was viele nicht wissen, auch Couscous und Bulgur ist aus Hartweizen. Solltest du einmal tatsächlich keinen Hartweizen finden, kannst du stattdessen diese im Mixer fein mahlen. Hartweizen wird übrigens auch als Durum bezeichnet, vielleicht findest du ihn unter diesem Namen im Regal.

Wenn du schon dabei bist, bereite gleich eine größere Menge Nudeln zu. Die Nudeln, die du nicht sofort isst, kannst du dann einfach einen Tag lang trocknen lassen und in verschließbaren Gläsern aufbewahren. Da ich keinen Aufsteller zum Trocknen der Spaghetti besitze, verwende ich hierfür einen einfachen Kleiderbügel. Kleinere Nudel wie Fusilli kannst du auf einer bemehlten Unterlage liegen lassen und einfach zwischendurch Wenden.

Sei kreativ und verwende das Grundrezept für vegane Pasta auch einmal um Ravioli oder Farfalle zu machen. Füge dem Nudelteig pürierten Blattspinat, getrocknete Tomaten oder Pilze zu um die Farbe und den Geschmack zu verändern. Statt dem Hartweizen kannst du auch Hanf-, Roggen- oder Kastanienmehl verwenden. Aber diese Rezepte verrate ich dir vielleicht ein anderes mal!

Vegane Pasta Rezept Nudelteig


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