Lifeupdate – Hermagor oder Wien

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Lifeupdate Hermagor Wien Gedanken

Wie beginnt man eine berufliche Auszeit bzw. einen freien Sommer besser, als mit einem Urlaub bei Familie und Freunde in der Heimat? Und damit Hallo und Herzlich Willkommen zu meinem neuen Lifeupdate.

Lifeupdate Gedanken Hermagor Wien

Ja, du hast richtig gelesen. Ich gönne mir den Sommer über eine berufliche Auszeit. Riskant ich weiß, vor allem, wenn man es gewöhnt ist, jeden Tag aufzustehen und in die Arbeit zu fahren, um dann am Ende des Monats seine Kröten aufs Konto zu bekommen. Viel habe ich mir ehrlich gesagt für diese Auszeit nicht angespart und wahrscheinlich werde ich ab Herbst erstmals dauerpleite sein. Aber das ist mir egal.

Es hat sich gerade so perfekt ergeben und wer weiß, ob ich jemals wieder in meinem Leben drei ganze Monate durchgehend einfach einmal nichts tun kann! Naja, nichts ist vielleicht übertrieben, ich habe viel vor und werde einiges in den nächsten Wochen und Monaten erleben. Aber dazu ein anderes Mal mehr!

Lifeupdate – Nutze die Chance

Wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, dann, dass man solche Chancen ergreifen muss, denn sie werden sich so schnell bestimmt nicht wieder bieten. Und das habe ich gemacht. Ich habe die Chance ergriffen und gleich nachdem ich meinen letzten Arbeitstag hinter mich gebracht hatte, habe ich auch schon meinen Koffer für Hermagor gepackt.

Immerhin sind inzwischen schon wieder sechs ganze Monate seit meinem letzten Heimatbesuch vergangen. Sechs Monate in denen sich einiges getan und vieles verändert hat. Na ja, zumindest bei mir. In Hermagor war es so wie immer, alles beim Alten. Und das ist auch gut so, denn so konnte ich mich voll und ganz auf Familie und Freunde konzentrieren und Zeit mit Ihnen verbringen.

Trotzdem war bei diesem Heimatbesuch etwas anders als sonst. Zum ersten Mal seit Jahren hat es mich nicht sofort nach drei Tagen wieder zurück nach Wien gezogen. Ich wollte bleiben und fühlte mich erstaunlich wohl in Hermagor.

Im Hotel Mama wurde ich nach Strich und Faden verwöhnt, die täglichen Wanderungen und langen Spaziergänge hielten mich bei Laune und all die Leute die ich während meines Aufenthalts getroffen hatte, haben mich daran erinnert, dass ich auch eine von Ihnen bin, dass ich hier her gehöre und dass ich im Herzen immer ein Kärntner-Madl bleiben werde.

Hermagor – Tag 5

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Ist es an der Zeit zurück zu gehen?

Und dann war da dieser eine kurze Augenblick, als ich gerade am Steg saß, meine Füße in das von der Sonne glitzernde Wasser baumeln ließ und wo ich mir vorgestellt habe, wie es wohl wäre, wenn ich wieder zurück gehen würde. Zurück nach Hermagor.

In eine Kleinstadt, die mir damals vor zehn Jahren 1.000 Gründe geliefert hat, um sie schnellstmöglich zu verlassen. Ich würde jetzt lügen, wenn ich schreiben würde, dass ich diesen Gedanken zum ersten Mal hatte. Der Unterschied bestand lediglich darin, dass es mir sonst in solchen Momenten nicht gut ging, oder ich kleinere Probleme hatte, vor denen ich davon laufen wollte.

Dieses Mal hingegen ging es mir gut, meine Welt war in Ordnung und mein einziges Problem, war die Tatsache, dass wenn ich hier noch länger rumsitzen würde. ohne mich einzucremen, ich mir einen ordentlichen Sonnenbrand zulegen würde. Ich sag dir; Es war ein wirklich seltsamer Moment für mich und plötzlich hatte ich jede Menge Fragen in meinem Kopf.

Ist es denn wirklich schon an der Zeit zurück zu gehen? Bin ich tatsächlich schon soweit Wurzeln zu schlagen und sesshaft zu werden? Und das in Hermagor? Wo soll ich arbeiten? Wo soll ich wohnen? Was werden die neugierigen Leute sagen, wenn ich plötzlich wieder jeden Tag durch Hermagor laufe? Bin ich wirklich schon bereit Wien zu verlassen?

Tag 3 In Hermagor

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Und dann klingelte mein Handy. Mehrmals. Ich begann die Nachrichten zu lesen – Fixe Einstellzusage für Herbst, mehrere Event-Einladungen, Einladungen für Pressereisen, sowie die Nachricht von S. wo drin stand „Wir vermissen dich!“.

Sofort beendete ich dieses wirre Gedankenchaos. Ich bin noch lange nicht soweit, wieder zurück nach Kärnten zu gehen. Vielleicht werde ich es auch niemals sein. Zumindest jetzt bin ich es noch nicht. Mein Leben findet in Wien statt.

Wien ist die Stadt meiner Träume und solange sie mich jeden Tag aufs Neue überrascht und mich mit ihrer Schönheit überwältigt, werde ich sie auch nicht so schnell verlassen. Aber es ist schön Optionen und diesen einen kleinen Ort auf der Welt zu haben, wo Familie und Freunde sind, die einstweilen für mich die Stellung halten.

Mit einem Lächeln im Gesicht stand ich auf, ging zurück zu den Leuten mit denen ich gekommen war und prostete mit Ihnen auf uns, auf Hermagor und auf einen schönen Heimaturlaub an.

Weitere Beiträge von mir über Hermagor findest du hier

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Julia

Ich verstehe das mit der Sehnsucht, da ich selbst aus Vorarlberg komme und oftmals richtiges Heimweh entwickle. Aber dann bin ich doch wieder sehr froh, dass ich hier in Graz bin. Wenn du da wo du jetzt bist glücklich bist, bist du richtig.

Sofia

Ach Iris, da bin ich aber froh, dass du doch lieber bei uns Wien bleibst. Gute Entscheidung. Im Sommer werden wir auch hoffentlich alle zusammen wieder mehr unternehmen. Bussi S